Bissiges

Dezember 31, 2007

Der Silvester Wetterbericht

Filed under: Cartoons — laempel @ 8:00 pm
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Na denn Guten Rutsch!

Dezember 27, 2007

Fast Food oder die Segnungen der Zivilisation

Filed under: Cartoons — laempel @ 5:06 pm
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Dezember 15, 2007

Autofahrende Eltern

Filed under: Eltern,Mitmenschlichkeit — laempel @ 11:56 pm

Wer Eltern auf dem Schulparkplatz erlebt hat, wird dieses Schild zu schätzen wissen. Zur Nachhahmung empfohlen!

Garantiefall

Filed under: Eltern,Marotten,Mitmenschlichkeit — laempel @ 10:51 pm
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Wir Lehrer klagen ja dauernd darüber, dass wir für alle Missstände dieser Welt verantwortlich gemacht werden, sei es, dass Kinder zu wenig trinken oder lesen, in der Schule überfordert sind oder keine Chancengerechtigkeit besteht. Ein kleiner Blick über den Tellerrand hilft, um zu erkennen, dass dieses Phänomen, nämlich die eigene Verantwortung auf andere abschieben zu wollen, wohl einen gesamtgesellschaftlichen Trend darstellt, und nicht nur die Lehrerschaft betrifft. Zu beobachten ist dies nämlich auch im Handel — wenn Ware zurückgegeben wird.

 

Neulich beim Computerhändler um die Ecke. Als der Oberlehrer den Laden betrat, um den Rechner des halbwüchsigen Sohnes zu Weihnachten erneut aufmotzen zu lassen, bemerkte er als Erstes den sehr gelassenen Inhaber, auf den eine wütende Kundin (offenbar Mutter eines Sohnes) heftigst und wenig freundlich einredete. Der Händler hielt einen Mausstecker in der Hand und mühte sich ab, die völlig verbogenen Kontakte wieder geradezurücken. Selbstverständlich lag es an der Maus, dass die Kontakte verbogen, als der Junge versuchte, sie einzustecken, und nicht daran, dass vielleicht doch vielleicht die Bemühungen etwas zu heftig waren …. (Merkwürdigerweise passte der Stecker jedoch einwandfrei in alle Geräte, nachdem er wieder zurechtgebogen war, was die gute Frau mit den Worten „Ich bin doch nicht blöd!“ quittierte.) Mit welcher Gelassenheit der Händler ihr die fünf (!) Euro zurückzahlte — bewundernswert. Es ist zu erwarten, dass, sollte diese Kundin oder deren Sohn jemals wieder diesen Laden betreten, die Ware nicht vorhanden oder erst nach mehreren Jahren wieder lieferbar sein wird. 😉

 

Der Oberlehrer musste unwillkürlich an einige frustrierende Elterngespräche der letzten Zeit denken. Selbstverständlich lag es nicht an den nicht gemachten Hausaufgaben oder gar an der Unkonzentriertheit des Kindes, wenn die Versetzung gefährdet war oder sogar verpasst wurde. Es lag auch nicht daran, dass sich die Eltern überhaupt nicht darum kümmerten, wie das Kind seine Freizeit verbrachte. Ohne Frage waren die unfähigen Lehrer schuld, die es nicht verstanden, den Stoff interessant zu vermitteln.

Auch wenn man manchmal wünschte, eine ähnliche Option wie der Computerhändler zu haben — im Interesse der Kinder wird man sich immer wieder mit solchen Eltern abmühen und versuchen über Hintertürchen und Umwege doch kleine Veränderungen zu erreichen.

Dezember 12, 2007

Nervensägen

Es gibt so Angewohnheiten von Schülern, welche die ohnehin schon strapazierten Nerven des Oberlehrers weiter dehnen. Eine davon ist das provokative Aufstellen von Trinkflaschen während des Unterrichts. Seit eine ehemalige Ministerpräsidentin sich öffentlich dafür stark gemacht hat, dass Schüler mehr trinken sollen, kämpft man als Pädagoge, der auf die guten Sitten achtet, diesbezüglich auf verlorenem Posten. Es ist Kindern und Jugendlichen offenbar nicht zuzumuten, Getränke (und Essen) während der Pausen zu sich zu nehmen. Pädagogische Gelassenheit würde sich sicher darin ausdrücken, dass Lehrer sich diese Einstellung zu eigen machte, allerdings kostet es dann doch zu viel Überwindung, gleich die eigene Kaffeetasse samt Kanne mit in den Unterricht zu nehmen ….

Erheblich höheres Nervensägenpotential haben allerdings „Tintenkiller“. Als Mensch, dem selbst der ein oder andere Fehler unterläuft, hat der Oberlehrer Verständnis dafür, dass Schüler kleinere Versehen unauffällig korrigieren möchte. Der Einsatz dieser Schreibhilfe im Unterricht geht aber weit darüber hinaus. Da wird gekratzt und geschabt, was das Zeug hält, wodurch ein hohes Quietschen sich zwischen Stiftspitze und Blatt hindurchzwängt, das dem stressgeplagten Pauker die Nackenhaare zu Berge stehen lässt. Ein dezenter Hinweis, dass man auch ein Lineal zum Durchstreichen benutzen könne, erntet nur erstaunt-zweifelnde Blicke, nur um durch noch heftigeres Traktieren des Geschriebenen buchstäblich aus dem Raum geschabt zu werden.

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